Start Fresh Aufruf: Invasive Arten essen?

Aufruf: Invasive Arten essen?

Die Bibel kennt zehn Plagen. Vier davon kann man essen.

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Das Wollhandkrabbenmännchen in Abwehrhaltung.

Es gibt eine neue kulinarische Bewegung: Invasive Tierarten dringen in unser Ökosystem ein und gefährden die heimische Flora und Fauna. Zu den bekanntesten Beispielen zählen der Waschbär und die auch im Rhein bei Köln lebende Wollhandkrabbe. Was tun?

Eine Möglichkeit dürfte vor allem Fleischessern gefallen: Endlich können auch sie mal was für Nachhaltigkeit tun. Die Wollhandkrabbe beispielsweise gilt in China als Delikatesse und schmeckt auch hiesigen Gaumen vorzüglich. In einigen Städten Deutschlands haben sich Gastro-Startups gegründet, die invasive Tiere auf den Teller bringen. Holycrab aus Berlin ist so ein Beispiel.

Nur in Köln haben wir dergleichen nicht finden können. Sind wir zu doof? Oder Kölns Köche nicht kreativ genug? Schreibt uns, wenn Ihr von invasiven Angeboten in der heimischen Gastronomie gehört habt! Wir würden ihnen gerne mal in die Töpfe gucken.