Wir sind ganz schön außer Atem. Schließlich haben wir versprochen, am 29. Februar 2020 zu launchen. Die Chance, an einem solchem Datum ans Licht der Welt zu treten, hat man schließlich nicht allzu oft – alle vier Jahre, um genau zu sein. Und nochmal so lange wollen wir nicht warten.

Nicht nur wir, die ganze Welt ist außer Atem. Syrienkrieg, Corona-Epidemie und immer wieder Trump Trump Trump sind die Themen, die am Tag unseres Webreleases die Nachrichten-Portale bestimmen. Die Analogie vom globalen Dorf – noch nie war sie so wahr wie heute. Fällt in China der sprichwörtliche Sack Reis um, spüren wir den Windhauch auch hier in Köln.

Global. Lokal. Nicht egal.

Die Klimaveränderung ist ein globales Phänomen und als solches schwer zu greifen. Die Katastrophe – sie droht, uns zu überwältigen. Wenn wir wissen wollen, was sie konkret für uns hier in Köln bedeutet, müssen wir uns die handfesten Informationen mühsam zusammen googlen. Die lokalen Medien machen zwar durchaus ihren Job, auch die Stadtverwaltung, Unternehmen und die einzelnen Initiativen mühen sich, die Öffentlichkeit zu informieren. Doch eine Anlaufstelle, die online alle relevanten Infos, Akteure und Ereignisse zu Klima- und Nachhaltigkeitsthemen in Köln bündelt, haben wir bisher nicht gefunden.

Drei Fragen wollen wir auf fff.cologne immer wieder neu beantworten:

  1. Wie konkret ist der Klimawandel tatsächlich hier bei uns vor der Haustür?
  2. Was kann ich als Individuum praktisch tun, um meinen Beitrag für den Erhalt unserer Umwelt zu leisten?
  3. Was tun andere hier in Köln? In Politik und Bürgerschaft, in Verwaltung und Wissenschaft, dafür oder dagegen?

Freilich ist in unserem kleinen Weblog noch längst nicht alles so, wie wir es wünschen. Vor allem wünschen wir uns noch viel mehr Geschichten, die zeigen, wie vielfältig das Engagement für Nachhaltigkeit, Natur- und Klimaschutz in Köln schon jetzt ist.

Aber wir können ja auch nicht alles gleichzeitig erzählen. Deshalb fangen wir mit unserem kleinen Team jetzt einfach mal an. Und hoffen, mit Eurer Unterstützung noch lange weitermachen zu können.

Eine Anschubfinanzierung für das Projekt haben wir von der Klimaschutzstelle der Stadt Köln im Rahmen von Smartcity Cologne erhalten. Unser Ziel ist eine dauerhafte Finanzierung durch weitere Fördermittel und Sponsoren: Vollzeit for Future!

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