Hast du dich schon mal gefragt, wieso eine Person in einem Auto mehr Rechte hat als eine Person, die zu Fuß geht? Oder dir gewünscht, dass ein Fußgänger-Equivalent zur Hupe erfunden wird? Dann ist dieses Radio-Feature von Dieter Jandt was für dich.

Überall dominieren nach wie vor Autos die Stadtteile, selbst in den sogenannten „autofreien“ oder „verkehrsberuhigten“ Stadtteilen. Das liegt unter anderem an den Landesbauordnungen, die einen Stellplatz-Nachweis pro Haushalt vorschreiben. In Nordrhein-Westfalen hat man die Zuständigkeit an die Kommunen weitergereicht, weswegen Köln eigentlich deutlich mehr für Fußgänger tun könnte als bisher.

Für das Radiofeature „Fußgänger sind keine Störfaktoren“ hat sich Dieter Jandt in ganz Deutschland umgesehen. In Köln spricht er beispielsweise mit Passanten einer Kreuzung der Dürener Straße in Lindenthal oder mit einem Anwohner in der zugeparkten Südstadt. Er besucht Nippes, wo der Verein „Nachbarn 60“ ein fünf Hektar großes Gelände weitgehend autofrei hält.

Falkos „Gehzeug“

Besonders liebenswert finden wir übrigens die Idee von Falko Stolp, im Beitrag zu hören bei Minute 07:30, der sich als Demonstrationsobjekt ein „Gehzeug“ umhängt: das ist ein Holzgestell mit Trageriemen, das die Abmessung eines Autos hat, 1,85 Meter breit, 4,65 Meter lang. Die Abmessungen eines mittleren SUV.

Was man in Köln sonst alles mit frei gewordenen Parkplätzen und verkehrsberuhigten Straßen machen kann, darüber bald mehr auf fff.cologne.