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„Wir dürfen die Klimakatastrophe nicht aus den Augen verlieren.“

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    Ein Videoclip geht viral: Promis wie Rike Schmid, Jan Delay und Rezo rufen dazu auf, GermanZero zu unterstützen. Die Initiative will Deutschland bis 2035 Klima-neutral machen. Im Interview erklärt Sabine Jankowski – zuständig für Kooperationen und Fundraising – wie du dich vor Ort für das bundesweite Projekt engagieren kannst.

    Worum geht’s bei GermanZero?

    SABINE JANKOWSKI: Wir wollen, dass die Bundesregierung ihr 1,5-Grad-Ziel, das 2015 in Paris vereinbart wurde, einhält. Dazu hat GermanZero 2019 im engen Austausch mit Dutzenden Experten und Wissenschaftlerinnen die Grundzüge eines wirksamen, fairen Maßnahmenpakets entwickelt, wie Deutschland die 2015 in Paris vereinbarten Klimaschutzziele einhalten kann, den 1,5-Grad-Klimaplan. Diese Vorlage übersetzt GermanZero 2020 mit Juristinnen und Fachleuten in einen tragfähigen Entwurf für ein 1,5-Grad-Klimagesetz. Mit Hilfe tausender Freiwilliger und einer bundesweiten Kampagne soll der Gesetzesentwurf 2022 durch den neuen Bundestag gebracht werden. Zusätzlich startet GermanZero noch in diesem Jahr eine Welle kommunaler Klima-Entscheide. Auf lokaler Ebene werden in zahlreichen Städten Bürgerbegehren auf den Weg gebracht. Das Ziel: Deutschland Stadt für Stadt in zehn Jahren Klima-neutral zu machen.

    Das spielt in der ganz großen Politik in Berlin. Was kann ich denn hier in Köln dazu beitragen?

    SABINE JANKOWSKI: GermanZero versteht sich als Initiative, die Druck von unten auf die Politik aufbauen will. Ein ähnliches Vorgehen hat einer unserer Gründer, Heinrich Strößenreuther, schon mit dem „Volksentscheid Fahrrad“ in Berlin initiiert und damit für Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz gesorgt. Wie bei jeder erfolgreichen Kampagne sind wir auf ehrenamtliche Unterstützung durch Menschen angewiesen, die auf breiter Ebene diesen Druck mit uns aufbauen, Aktionen umsetzen oder ihr Fachwissen einbringen. Darüber hinaus gibt es aber auch zahlreiche andere Möglichkeiten mitzuhelfen. Wer sich einbringen möchte, kann sich über das Mitmach-Formular auf unserer Website bei uns melden.

    Wir wollen weiter wachsen!“

    Sabine Jankowski

    Das klingt nach einer Menge Aufbauarbeit. Wie weit seid Ihr damit schon?

    SABINE JANKOWSKI: Derzeit besteht GermanZero aus einem Team von 15 festen und mehr als 1000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir wollen in den nächsten Wochen und Monaten weiter wachsen, um unsere Ziele erreichen zu können. 

    Sabine Jankowski German Watch
    Sabine Jankowski, Fundraiserin bei GermanZero. Foto: Magdalena Lepka

    Wie finanziert Ihr diesen Aufwand?

    SABINE JANKOWSKI: Wir sind ein gemeinnütziger Verein, wir decken unsere Kosten allein durch Spenden. Die Corona-Krise hält natürlich auch GermanZero in Atem. Umso wichtiger ist es für uns, dass wir die noch sehr viel größere weltweite Bedrohung durch die Klimakatastrophe nicht aus den Augen verlieren. Jetzt benötigen wir dringend Geld, damit die Arbeit professionell und zügig weitergehen kann. Deshalb sind wir derzeit für jede finanzielle Unterstützung dankbar.


    Zur Website von GermanZero.

    „f“ wie … „Freie Mitarbeit“

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      fffcologne nachhaltigkeit klima köln blog
      Mach auch Du Geschichten aus Köln sichtbar!

      Du hast Kapazitäten frei und willst Dich für eine gute Sache ehrenamtlich einbringen? Du interessierst Dich dafür, was in Köln in Sachen Nachhaltigkeit und Klimaschutz bereits passiert? Du kennst Menschen, die bereit sind, sich für ihre politischen Interessen einzusetzen und ihre Meinung kund zu tun? Du wolltest schon immer Teil einer gut gelaunten Redaktion sein? Wenn Du bei der nächsten Tiefenmeditation mindestens eine der vier genannten Fragen mit einem überzeugten „Ja, vielleicht“ beantworten kannst, bist Du unsere Frau, unser Mann, unser Divers!

      Wir von fff.cologne vergrößern uns und erweitern das Redaktionsteam. Wir suchen Mitarbeiter*innen, die schreiben, filmen und/oder podcasten wollen. Dabei können wir uns gut vorstellen, dass Du in Eigenregie mit beispielsweise einem Beitrag pro Woche dabei bist. Momentan sind das hauptsächlich Beiträge in Textform, bald sollen Filme, Podcasts und Fotostrecken unser Œuvre erweitern.

      Was sind Deine Themen?

      Deine eigenen Format- und Themenvorschläge sind herzlich willkommen. Wir haben selbst eine Liste voller Ideen, die Du mit uns zusammen recherchieren und ausarbeiten kannst – online und offline. Von uns bekommst Du fundiertes Feedback und bei Bedarf fachliche Anleitung. Wir alle haben unser Handwerk von der Pieke auf gelernt und geben unser bescheidenes Wissen gerne weiter.

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      Energie-sparend von unterwegs arbeiten: we <3 DIY
      Foto und Laptop: Rocco Steuns

      Bei der redaktionellen Arbeit kommst Du mit Menschen und Initiativen in Köln zusammen, die schon jetzt mit viel Power und Fantasie Neues möglich machen. Und gute Ideen sind ja bekanntlich ansteckend.

      Jetzt kommt die weniger gute Nachricht: Wir sind in der Aufbauphase und haben nur wenig Budget. Die nächste Förder-Runde steht Ende April an. Bis dahin können wir für Eure Mitarbeit kein Geld bezahlen, denn auch unser eigener redaktioneller Einsatz ist derzeit ehrenamtliches Engagement. Wenn Du Dir trotzdem vorstellen kannst, Teil unserer Redaktion zu werden und den Aufbau von fff.cologne zu unterstützen, freuen wir uns umso mehr über eine aussagekräftige Email von Dir!

      Herzlich,
      Verena, Annelie und Sebastian

      Vollzeit for future – aber wie?

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        Vollzeit for future Colabor Köln fff.cologne

        Der Unverpackt-Laden im Kölner Vorort kommt nicht zustande. Die überregionale Umweltaktion kann sich keine Öffentlichkeitsarbeit leisten. Und auch dieser Weblog läuft nur neben den eigentlichen Jobs. All diese Initiativen haben das selbe Problem: kein Geld.

        Derweil lässt der schwerreiche US-Präsident wissenschaftliche Studien zur Erderwärmung umschreiben, damit sie in sein Weltbild passen. Sein publizistischer Bruder im Geiste, der märchenhaft vermögende Rupert Murdoch, nutzt seine mediale Weltmacht systematisch, um beispielsweise die Ursachen für die monatelangen Waldbrände in seinem Heimatland Australien umzudeuten. Und die Klimawandelleugner der AfD erhalten Spenden von Unternehmern aus ganz Europa. Warum eigentlich?

        Arbeit – auch für die gute Sache – muss bezahlt werden.

        Vollzeit for Future lautet der vielversprechende Titel einer Workshop-Reihe, die das Kölner Colabor seit Mitte Februar 2020 veranstaltet. Initiatoren, Referenten und Teilnehmer arbeiten sich gemeinsam an der Frage ab, wie mehr Geld ins System kommen kann. Denn nur, wenn Menschen verlässlich von ihrem Engagement für eine lebenswerte Zukunft leben können, kann all die viele Arbeit getan werden, die getan werden muss.

        „Jedes Jahr müssen sechs Prozent der Emissionen runter, und das in den kommenden zehn Jahren“, sagte Colabor-Mitgründer Martin Herrndorf bei der Auftaktveranstaltung am 18. Februar 2020. „Die meisten Jobs produzieren CO2: durch Logistik, Reisen, Heizen und ähnliches. In allen Branchen muss sich die Arbeit verändern.“ Und ihre Bezahlung.

        Eine Zusammenfassung zum Kickoff der Reihe findet sich auf der Website des Colabor. Weitere Veranstaltungen sind geplant. Bereits fest stehen:

        Drei Efffs für ein Halleluja!

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          Colabor fff.cologne Verena Maas Sebastian Züger Köln
          Die zwei mit den drei Efffs: Verena Maas, Sebastian Züger

          Wir sind ganz schön außer Atem. Schließlich haben wir versprochen, am 29. Februar 2020 zu launchen. Die Chance, an einem solchem Datum ans Licht der Welt zu treten, hat man schließlich nicht allzu oft – alle vier Jahre, um genau zu sein. Und nochmal so lange wollen wir nicht warten.

          Nicht nur wir, die ganze Welt ist außer Atem. Syrienkrieg, Corona-Epidemie und immer wieder Trump Trump Trump sind die Themen, die am Tag unseres Webreleases die Nachrichten-Portale bestimmen. Die Analogie vom globalen Dorf – noch nie war sie so wahr wie heute. Fällt in China der sprichwörtliche Sack Reis um, spüren wir den Windhauch auch hier in Köln.

          Global. Lokal. Nicht egal.

          Die Klimaveränderung ist ein globales Phänomen und als solches schwer zu greifen. Die Katastrophe – sie droht, uns zu überwältigen. Wenn wir wissen wollen, was sie konkret für uns hier in Köln bedeutet, müssen wir uns die handfesten Informationen mühsam zusammen googlen. Die lokalen Medien machen zwar durchaus ihren Job, auch die Stadtverwaltung, Unternehmen und die einzelnen Initiativen mühen sich, die Öffentlichkeit zu informieren. Doch eine Anlaufstelle, die online alle relevanten Infos, Akteure und Ereignisse zu Klima- und Nachhaltigkeitsthemen in Köln bündelt, haben wir bisher nicht gefunden.

          Drei Fragen wollen wir auf fff.cologne immer wieder neu beantworten:

          1. Wie konkret ist der Klimawandel tatsächlich hier bei uns vor der Haustür?
          2. Was kann ich als Individuum praktisch tun, um meinen Beitrag für den Erhalt unserer Umwelt zu leisten?
          3. Was tun andere hier in Köln? In Politik und Bürgerschaft, in Verwaltung und Wissenschaft, dafür oder dagegen?

          Freilich ist in unserem kleinen Weblog noch längst nicht alles so, wie wir es wünschen. Vor allem wünschen wir uns noch viel mehr Geschichten, die zeigen, wie vielfältig das Engagement für Nachhaltigkeit, Natur- und Klimaschutz in Köln schon jetzt ist.

          Aber wir können ja auch nicht alles gleichzeitig erzählen. Deshalb fangen wir mit unserem kleinen Team jetzt einfach mal an. Und hoffen, mit Eurer Unterstützung noch lange weitermachen zu können.

          Eine Anschubfinanzierung für das Projekt haben wir von der Klimaschutzstelle der Stadt Köln im Rahmen von Smartcity Cologne erhalten. Unser Ziel ist eine dauerhafte Finanzierung durch weitere Fördermittel und Sponsoren: Vollzeit for Future!

          Plastik recyclen und Kaffee trinken

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            alles im Flow?

            Wer sagt eigentlich, dass Weltretten nicht auch gut schmecken, wach machen und finanziell attraktiv sein kann? Das Kölner Startup Plastic2Beans bringt Kunststoffrecycling nach Äthiopien und kauft direkt vor Ort Kaffee ein, der Kölner Unternehmer wach macht.

            Die Gründer von Plastic2Beans sind drei junge Wissenschaftler aus Köln: Abiye Dagnew, Kunststofftechniker, Dr. Kalie-Martin Cheng, Polymerchemiker, und  Dr. Thomas Tam Giang, Marketingspezialist. Ihr Unternehmen will die Entwicklungszusammenarbeit und nachhaltigen Handel in Mittelpunkt stellen.

            Mit dem Erlös in der lokalen Währung Birr werden Kleinbauern-Kooperativen in Äthiopien unterstützt und hochwertige Kaffees direkt nach Deutschland importiert und gezielt an Unternehmen verkauft.

            Am Anfang war ein Paar Schwimmflügel

            Alles begann vor ein paar Jahren in Köln, als sich Abiyes Sohn von Kalies Tochter ein paar Schwimmflügel auslieh. So lernten sich die Eltern kennen.

            Kalie hatte sich schon länger damit beschäftigt, wie man einen nachhaltigen Umgang mit Kunststoffen umsetzen kann. Abiye erzählte Kalie von der schwierigen Situation in Äthiopien. Gemeinsam riefen sie Plastic2Beans ins Leben und banden nach und nach immer mehr Freunde mit ein.

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            Das Team von Plastic2Beans: schlaue Leute mit guten Zielen

            Mittlerweile besteht ein reger Austausch mit dem Botschafter von Äthiopien. Beim Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsforum NRW waren die Gründer von Plastic2Beans als Speaker geladen, ebenso bei Foodhub NRW.

            Was die jungen Unternehmer antreibt, ist die Überzeugung, mit vereinten Kräften in Köln und Äthiopien etwas Sinnvolles in Gang setzen zu können. In Äthiopien werden momentan pro Jahr etwa drei bis sechs Milliarden PET-Flaschen neu (!) produziert, Recycling-Systeme gibt es so gut wie keine. Die wertvollen Rohstoffe werden also von Äthiopien ins Ausland verkauft, um recycelt werden zu können. Für die äthiopische Wirtschaft wäre Recycling im eigenen Land ein riesiger Gewinn und ein Wirtschaftssektor, den es aus Sicht von Thomas Tam Giang zu unterstützen gilt: „Es fehlt nur ein technologischer Schritt, um Recycling von PET komplett durchzuführen“, sagt Giang. „Es wird ja Plastik gesammelt, aber weiterverkauft anstatt wiederverwertet zu werden.“

            From Bottle to Bottle

            Plastic2Beans plant die erste PET-Recyclinganlage Äthiopiens und führt dazu derzeit eine Machbarkeitsstudie durch. Mittlerweile hat das Startup einige Kooperationspartner gefunden: deutsche Abfallunternehmen, die ein „from-bottle-to-bottle“-Recycling-System in Äthiopien mit aufbauen wollen.

            Köln ist für Plastic2Beans ein interessanter Ort. Die StartUp-Szene in der Stadt und in ganz NRW wächst rapide. „Die Kooperation mit Zero Waste Köln, die Unterstützung durch das NRW-Gründerstipendium und die weitreichende Förderlandschaft sind für uns sehr fruchtbar“, sagt Giang. Auch vom Social Impact Lab und der IHK zu Köln kommt Unterstützung. „Die Themen Recycling, Mikroplastik- und Müllvermeidung werden immer relevanter und dürften mehr als ein kurzer Trend sein.“

            Mit Banken hat das Startup aber nicht nur positive Erfahrungen gemacht. Gründer von Unternehmen mit einem nachhaltigen oder sozialen Geschäftszweck erhalten oft keine Kredite. „Es überwiegt noch immer die Meinung, damit könne man doch kein Geld verdienen“, sagt Giang. „Manche verurteilen einen regelrecht, weil man mit etwas Gutem Geld verdienen will.“

            Mit dem Kaffee haben Plastic2Beans ein dankbares und beliebtes Produkt auf dem Markt, das vielen Menschen und Unternehmen ein intelligentes Modell der zirkulären Wirtschaft und nachhaltigen Wertschöpfung näher bringt. Riecht gut, schmeckt gut – und macht außerdem schlauer!

            Wer Süßes will muss strampeln

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              fffcologne Kölner Schokofahrt Klima Nachhaltigkeit Lastenrad

              Die Teilnehmer der Initiative Kölner Schokofahrt naschen gerne, aber wenn, dann Emmisions-frei. Deshalb fährt die Gruppe regelmäßig mit dem Lastenrad von Köln nach Amsterdam und wieder zurück.

              Die ursprüngliche Idee der Schokofahrt stammt aus Münster. Inzwischen hat sie sich auf zahlreiche Städte in Deutschland verbreitet. In dezentral organisierten privaten Fahrradtouren transportieren die Teilnehmer Emissions-frei Schokolade und versüßen damit das Leben in ihrer Stadt.

              Der Kakao für die Schokolade kommt von kleinen, genossenschaftlich organisierten Erzeugern in der Dominikanischen Republik. Von dort wird er mit dem Segelschiff Tres Hombres CO2-frei nach Amsterdam transportiert.

              Das Segelschiff hat eine besondere Geschichte: Tres Hombres ist ein ehemaliger Kriegsfischkutter, der nach mehr als 60 Jahren zum Frachtsegler umgebaut wurde. Seit 2009 unterhält er einen Klima-neutralen Frachtdienst zwischen Europa und dem amerikanischen Kontinent.

              Pilotprojekt: Emissions-freier Frachtdienst

              Benannt ist das Schiff nach den drei Männern, die sein Konzept ins Leben gerufen haben: Greenpeace-Aktivist Andreas Lackner, der früher auf Großseglern arbeitete, Arjen van der Veen und Jorne Langelaan. Sie lernten einander auf Segelschiffen kennen und entwarfen gemeinsam das Konzept für einen Emissions-freien Frachtdienst über See. Als Pilotprojekt soll die Tres Hombres die Marktnische Fairtransport ausbauen und deren wirtschaftliche Lebensfähigkeit beweisen.

              Entspannt ankommen: Segelschiff Tres Hombres
              Foto: chocolatemakers.nl

              Fertigung mit regenerativen Energien

              Im Amsterdamer Hafen angekommen werden die Kakaobohnen aus der Karibik zu den Amsterdam Chocolate Makers transportiert, eine zu 100 Prozent mit regenerativen Energien betriebenen Fabrik, die die Rohstoffe zu Schokolade verarbeitet. Den Transport vom Hafen bis zur Fabrik erledigen Freiwillige – natürlich per Fahrrad.

              Die fertigen Tafeln gelangen dann per Lastenrad nach Köln und dort in die Partner-Läden. Dafür tritt die Kölner Schokofahrt vier Tage lang und rund 500 Kilometer weit in die Pedale. Zu kaufen gibt es das Naschwerk unter anderem bei elf Rewe-Filialen in Köln und Bergisch Gladbach. Als kommende Abholtermine in Amsterdam sind der 11. und der 23. April 2020 geplant.

              Rapide Röhrchen

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                Ökonomisch und ökologisch nachhaltig zu wirtschaften – das steht auch beim St. Franziskus-Hospital in Köln-Ehrenfeld auf der Agenda. Ein praktisches Beispiel sind sechsmal pro Tag die Laborfahrten per Fahrradkurier. Im zwei-Stunden-Takt holt ein Fahrer des Kölner Kurierdienstes Rapido die Proben ab.
                Die erste Abholung erfolgt um 9.30 Uhr, die letzte um 19.30 Uhr.

                „Die Fahrradkuriere sind der schnellste und ökonomisch günstigste Transportweg, und die Parkplatzsuche entfällt“, sagt Florian Friedersdorf, Kaufmännischer Direktor der Klinik. Die Zusammenarbeit mit dem Fahrradkurierdienst klappt, ist überdies Gesundheits-fördernd und Klima-neutral.

                Die Zusammenarbeit mit den Kurierprofis hat die Klinik-Verantwortlichen nun offenbar auf den Geschmack gebracht. Sie haben die Anschaffung eigener Fahrräder für anderweitige Transporte angeschafft. Seit 2020 bietet das Hospital für die Mitarbeiter*innen außerdem ein „Jobrad“ an: Vorzugs-Leasing-Konditionen für Fahrräder und E-Bikes machen es den Mitarbeiter*innen einfach, ihr Auto stehen zu lassen.

                fff.cologne St. Franziskus Fahrradkurier Köln Klima Nachhaltigkeit
                Auch geparkt sehr platzsparend: Laborprobentransport mit Fahrradkurier Rapido.
                Foto: St. Franziskus Hospital