Fresh

Start Fresh

Aufruf: Invasive Arten essen?

0
Das Wollhandkrabbenmännchen in Abwehrhaltung.

Es gibt eine neue kulinarische Bewegung: Invasive Tierarten dringen in unser Ökosystem ein und gefährden die heimische Flora und Fauna. Zu den bekanntesten Beispielen zählen der Waschbär und die auch im Rhein bei Köln lebende Wollhandkrabbe. Was tun?

Eine Möglichkeit dürfte vor allem Fleischessern gefallen: Endlich können auch sie mal was für Nachhaltigkeit tun. Die Wollhandkrabbe beispielsweise gilt in China als Delikatesse und schmeckt auch hiesigen Gaumen vorzüglich. In einigen Städten Deutschlands haben sich Gastro-Startups gegründet, die invasive Tiere auf den Teller bringen. Holycrab aus Berlin ist so ein Beispiel.

Nur in Köln haben wir dergleichen nicht finden können. Sind wir zu doof? Oder Kölns Köche nicht kreativ genug? Schreibt uns, wenn Ihr von invasiven Angeboten in der heimischen Gastronomie gehört habt! Wir würden ihnen gerne mal in die Töpfe gucken.

Feines Ding: Klima-Klamauk

0

Die schrecklichsten Tragödien bieten oft das größte Humor-Potenzial. Alles nur eine Frage der Perspektive – das gilt auch für die Klima-Katastrophe. Eine Gruppe von Comedians um Atze Schröder, Jacqueline Feldmann, Olaf Schubert und Michael Mittermeier hat in Köln einen Verein gegründet: Comedy for Future e.V. engagiert sich seit Ende 2019 für die Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Das Kernstück der Agenda bildet ein Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, die die Komiker ihrem Publikum mit ihren ureigenen Mitteln – Witz und Dollerei! – nahe bringen wollen.

Erstmals sichtbar werden soll dieses Engagement am 22. April 2020 um 19.30 Uhr in der Lanxess Arena in Köln. Tickets gibt’s unter anderem via Eventim. Die Veranstaltung dient, so versprechen die lustigen Vögel auf ihrer Website, allein der guten Sachen, sämtliche Standups verzichten auf ihre Honorare. Der Erlös wird durch 17 geteilt und an 17 im Sinne der „Agenda 2030“ handelnde Projekte, Vereine und Institutionen gespendet.